Münchner Merkur: Karwendel Music Festival: Ein Blick hinter die Kulissen
Er macht die Fingerbewegung vor. Sein Arm dient als Griffbrett einer Geige. Dann rückt Viktor Tretjakov den Arm seinen Schülers in die richtige Position. „Nein“, sagt der Dozent auf Russisch, schüttelt den Kopf. Er ist noch nicht ganz zufrieden mit der Technik des jungen asiatischen Talents. Er streicht zu abgehackt. Dabei geht’s um Feinheiten. Also nochmal. Wieder winkt der Star-Violinist ab und krallt sich das Instrument des Chinesen. Gerade einmal ein halber Meter trennt die beiden, da legt Tretjakov los, fixiert seinen Schüler mit den Augen und spielt den Part des Stücks in Perfektion. Vormachen – nachmachen. Immer und immer wieder. Bis jeder Kniff sitzt. Strenge russische Schule.
Karwendel Music Festival: Ein Blick hinter die Kulissen
von Manuela Schauer
22.08.2017
Unterricht nonstop: Im Rahmen des Karwendel Music Festivals in Mittenwald proben 16 junge Talente mit zehn weltberühmten Dozenten. Das gehört ebenso zum Konzept, wie ihnen den unternehmerischen Weg zur großen Karriere zu vermitteln.
Mittenwald – Er macht die Fingerbewegung vor. Sein Arm dient als Griffbrett einer Geige. Dann rückt Viktor Tretjakov den Arm seinen Schülers in die richtige Position. „Nein“, sagt der Dozent auf Russisch, schüttelt den Kopf. Er ist noch nicht ganz zufrieden mit der Technik des jungen asiatischen Talents. Er streicht zu abgehackt. Dabei geht’s um Feinheiten. Also nochmal. Wieder winkt der Star-Violinist ab und krallt sich das Instrument des Chinesen. Gerade einmal ein halber Meter trennt die beiden, da legt Tretjakov los, fixiert seinen Schüler mit den Augen und spielt den Part des Stücks in Perfektion. Vormachen – nachmachen. Immer und immer wieder. Bis jeder Kniff sitzt. Strenge russische Schule.
Die Mitwirkenden des zweiten Karwendel Music Festivals, das noch bis 27. August in Mittenwald stattfindet, nehmen den anstrengend-akribischen Einzelunterricht gerne auf sich. Schließlich wollen sie selbst einmal zu den Großen in der Klassik-Szene zählen. Zu den 16 besten Talenten gehören sie schon, die von über 130 Bewerbern ausgewählt wurden, um in der Marktgemeinde mit weltberühmten Musikern zusammenzuarbeiten. Idole wie Nicholas Mann, Lehrer an der Manhattan School of Music. Oder eben Tretjakov, den „Gott“, wie ihn Festival-Intendantin und Solo-Violinistin Xi Wang nennt.
Neben den Konzerten, die die Schüler während des Aufenthalts im Isartal geben, feilen die Jugendlichen aus Aserbaidschan, Italien, China und Deutschland mit Hilfe der zehn Dozenten an ihrer Technik. Die Grund- und Mittelschule am Mauthweg wird zum Zentrum der klassischen Kompetenz.
In einem der Klassenzimmer, in Studio 2, sitzt Sven Stucke, wie Wang Initiator des Festivals. Der weitgereiste Magdeburger unterrichtet eine 17-Jährige aus China. Zum ersten Mal ist die junge Frau in einem fremden Land, sagt Wang. Um die Sprachbarriere zu überwinden, steht ihr eine Übersetzerin zur Seite. Stucke gibt auf Englisch Anweisungen. „Breath“ (übersetzt: atme), sagt er zu der Geigerin. Vor Nervosität hält sie beim Spielen die Luft an. Aber sie folgt dem gutgemeinten Rat, zeigt, was sie kann und staubt Lob ab. Stuckes Motivation treibt sie zu Höchstleistungen.
Die Welt mit Mittenwald verbinden
Die jungen Talente zu fördern, ist eines der Ziele der beiden Festival-Gründer. Das Konzept basiert neben den Meisterkursen auch auf Workshops und Vorträgen. Wang und Stucke wollen den Musikern unternehmerisches Know-How vermitteln. „Wir zeigen ihnen, wie sie einzigartig werden“, erklärt Wang, die in New York eine Künstleragentur betreibt. Die Experten geben Tipps für den Weg zur großen Karriere. In persönlicher Atmosphäre, ohne Druck aufzubauen. Inspiration heißt das Zauberwort.
Die Festival-Indendantin ist absolut überzeugt von dem „globalen“ Konzept. Und vom Standort Mittenwald mit dessen bedeutenden Wurzeln in puncto Geigenbau. „Festivals gibt’s tausende in der Welt“, betont sie. Aber nicht jedes könne mit einer solchen Geschichte aufwarten. Ein Alleinstellungsmerkmal. „Wir wollen die Welt mit Mittenwald verbinden.“
Initiatorin will Festival noch bekannter machen
Wang schmiedet fleißig Pläne für die Zukunft, möchte das Festival, das seit der ersten Auflage ein deutlich höheres Niveau erreicht hat, weiter etablieren und bekannt machen. Dabei helfen den Initiatoren die Kontakte zu Weltstars, zum deutschen Generalkonsulat und das neu gegründete Karwendel-Quartett, dem Wang, Stucke, Liyuan Liu und Peter Hörr angehören. Gemeinsam stehen sie im Rahmen der Celebrity Concert Series auf der Bühne und tragen den Namen Mittenwalds in die Welt. Im Oktober geht das Ensemble in China auf Tour. Die Werbemaschinerie läuft auf Hochtouren. Dafür sorgt auch Dalian TV, ein Fernsehsender aus der Volksrepublik. Er dreht eine fünfteilige Dokumentation mit insgesamt 150 Minuten über das Festival sowie touristische Attraktionen im Isartal.
Unter den Musikern spricht sich das Festival mittlerweile herum. Für Yixuan Ren aus China war es ein Sprungbrett. Sie gewann 2016 als beste Teilnehmerin einen Bogen von Claude Thomassin im Wert von 20.000 Euro, den sie ein Jahr lang verwenden durfte. Und nutzte die Chance. Die Zwölfjährige bestand die Aufnahmeprüfung am berühmten Curtis Institut of Music und wird ab kommenden September in Philadelphia studieren. Mittenwald öffnete ihr ein stückweit die Tür zur Welt. Stuckes und Wangs Mission – erfüllt. Doch das war erst der Anfang.
BR Klassik: INSPIRATION IM ALPENSTÄDTCHEN
Mittenwald im oberbayerischen Landkreis Garmisch ist nicht nur ein gern und viel bereistes Urlaubsparadies, sondern auch ein Zentrum des Geigenbaus - und das bereits seit mehreren Jahrhunderten. Nur über ein eigenes Musikfestival hatte Mittenwald lange Zeit nicht verfügt. Zeit, dass sich das ändert, fanden die beiden Musiker Sven Stucke und Xi Wang - und riefen im Jahr 2016 das Karwendel Music Festival ins Leben. 2017 findet es nun zum zweiten Mal statt.
KARWENDEL MUSIC FESTIVAL IN MITTENWALD
INSPIRATION IM ALPENSTÄDTCHEN
16.08.2017 von Konrad Bott | Online-Fassung: Thomas Schulz
Mittenwald im oberbayerischen Landkreis Garmisch ist nicht nur ein gern und viel bereistes Urlaubsparadies, sondern auch ein Zentrum des Geigenbaus - und das bereits seit mehreren Jahrhunderten. Nur über ein eigenes Musikfestival hatte Mittenwald lange Zeit nicht verfügt. Zeit, dass sich das ändert, fanden die beiden Musiker Sven Stucke und Xi Wang - und riefen im Jahr 2016 das Karwendel Music Festival ins Leben. 2017 findet es nun zum zweiten Mal statt.
Bildquelle: picture-alliance/dpa
DER BEITRAG ZUM ANHÖREN
Sven Stucke und Xi Wang touren seit Jahren als Solo-Violinisten um den Erdball. Beide haben einen wachen Blick auf die Mechanismen des Musikmarktes. Und gemeinsam betreiben sie eine Künstleragentur in New York. Beste Voraussetzungen, um eine Plattform für junge Musiker zu konzipieren, die - wie es so schön heißt - fordert und fördert. Das Karwendel Music Festival ist in erster Linie eine Sommerakademie für junge Streicher mit Kammermusik-, und Einzelunterricht bei international berühmten Dozenten.
Dazu kommen Podiumsdiskussionen und Workshops zu Psychologie und Selbstvermarktung. Denn da sehen die beiden Organisatoren starken Nachholbedarf: "Die Schüler üben, üben, üben, um dann irgendwann bei einem weltberühmten Lehrer Unterricht zu bekommen, dann von irgendeiner Agentur entdeckt zu werden und das war's", klagt Xi Wang. "Aber so funktioniert das leider heute nicht mehr. In den USA haben sie das erkannt und geben jungen Musikern unternehmerisches Know-how mit. Das wollen wir auch tun - und ihnen damit helfen, den Weg in die Selbstständigkeit zu finden."
Ich erwarte, dass die Studenten bereit sind, sich inspirieren zu lassen.
Peter Hörr, Cellist und Dozent in Mittenwald
RENOMMIERTE LEHRER
Außerdem wollen Wang und Stucke dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" entgegenwirken. Nach den Kursen haben die Absolventen die Möglichkeit, sich weiterhin Rat bei den beiden zu suchen und ihr Netzwerk gemeinsam zu erweitern. Renommierte Lehrer wie der Cellist Peter Hörr dürfen selbstverständlich trotzdem nicht fehlen. "Mit großer Freude habe ich zugesagt, hier zum zweiten Mal zu unterrichten, weil das Niveau schon im ersten Jahr sehr hoch war", freut sich der Musiker. "Ich erwarte in diesem Zusammenhang für die Arbeit vor Ort, dass die Studenten bereit sind, sich auch inspirieren zu lassen - sowohl von den Anregungen und Impulsen der Dozenten, als auch von den anderen Teilnehmern".
STUDENTEN AUS ALLER HERREN LÄNDER
Xi Wang, Generaldirektorin des Karwendel Music Festival in Mittenwald | Bildquelle: karwendelmusicfestival.com
Und tatsächlich fühlt man sich schon vom ersten Tag an willkommen. In einer kleinen Vorspielsituation verschaffen sich Wang und Stucke ein persönliches Bild der 15 Teilnehmer aus Aserbaidschan, Italien, China und Deutschland - eine bunte Truppe, in der jeder seinen persönlichen Stärken und Schwächen nach gefordert wird. Die Kölner Geigerin Linda Guo freut sich schon: "Ich hatte heute meine erste Stunde bei Patinka Kopec, und ich bin auf jeden Fall sehr begeistert, weil sie aus der Schule von Ivan Galamian kommt und gemeinsam mit Pinchas Zukerman an der Manhattan School of Music unterrichtet. Zukerman ist ein großes Idol von mir. Zudem freue ich mich auf den Unterricht von Viktor Tretjakow, weil ich mir sicher bin, dass die russische Schule sehr anders ist und ich demzufolge verschiedene Meinungen auf mich einwirken lassen kann. Schauen wir mal, wie sich diese Mischung am Ende für mich auswirkt."
VIEL ZEITGENÖSSISCHE MUSIK
Neben dem Unterricht gibt es Kammermusik-Konzerte, bei denen sich der Besucher von der Technik und Musikalität der Teilnehmer und Dozenten gleichermaßen verzaubern lassen kann. Das Repertoire ist dabei nicht immer traditionell, denn auch das ist eine Maxime, die Xi Wang aus den Vereinigten Staaten mitgebracht hat: "In den USA versuchen wir, mehr zeitgenössische Musik zu pflegen. Die New Yorker Philharmoniker und das Philharmonische Orchester von Los Angeles beginnen ihre Sommerfestspiele immer mit einem Programm, das ausschließlich aus zeitgenössischen Kompositionen besteht."
IN DIE ZUKUNFT GERICHTET
So hofft die Musikerin, den Geschmack des Mittenwalder Publikums ein wenig formen zu können. Das Karwendel Music Festival ist geradewegs in die Zukunft gerichtet: ein Stück amerikanischer Fortschrittsglaube in einem bayerischen Alpenstädtchen.
INFORMATIONEN ZUM FESTIVAL
Das Karwendel Music Festival findet vom 16. bis 27. August 2017 statt.
Informationen zu den Dozenten und zum Konzert-Programm gibt es auf der Homepage des Festivals.
Sendung: Allegro am 16. August 2017 ab 06.05 Uhr auf BR-KLASSIK
Munchner Merkur: Gestern Rushmore, heute Mittenwald
Mittenwald – Vor ein paar Tagen trat Sven Stucke noch in den USA, in Süd-Dakota, in der Nähe des Mount-Rushmore-Memorials auf. Nun organisiert der vielgereiste Geiger gemeinsam mit seiner nicht minder erfolgreichen Kollegin Xi Wang das zweite Karwendel-Music-Festival. Mit anderen Worten: Zwei Wochen (14. bis 27. August) arbeiten in Mittenwald Top-Stars der Klassikszene mit Talenten zusammen – sei es bei Konzerten, Workshops, Meisterkursen oder Vorträgen. „So etwas erlebt man nicht alle Tage“, gerät Jürgen Wiesneth, Verantwortlicher bei der Isartaler Tourismus-GmbH Alpenwelt Karwendel, regelrecht ins Schwärmen. „Solche Musiker bringen frischen Wind in die Klassikszene“ – und das in Mittenwald, der Wiege des deutschen Geigenbaus.
KARWENDEL MUSIC FESTIVAL
Gestern Rushmore, heute Mittenwald
Christof Schnürer
11.08.2017
Sie alle kennen Mittenwald: (v. l.) Sarah Kuo, Sven Stucke (Initiator des Festivals und Dozent), Liyuan Liu, Xi Wang (Initiatorin des Festivals), Konstantin Bruns, Javor Bracic, Rimma Benyumova und James Kim bei einem gemeinsamen Auftritt in der Carnegie-Hall in New York. © Vicky Lee
Berühmte Solisten und potenzielle Stars von morgen – mit dieser exquisiten Melange soll die zweite Auflage des Karwendel-Music-Festivals (14. bis 27. August) wieder ein Erfolg werden.
Mittenwald – Vor ein paar Tagen trat Sven Stucke noch in den USA, in Süd-Dakota, in der Nähe des Mount-Rushmore-Memorials auf. Nun organisiert der vielgereiste Geiger gemeinsam mit seiner nicht minder erfolgreichen Kollegin Xi Wang das zweite Karwendel-Music-Festival. Mit anderen Worten: Zwei Wochen (14. bis 27. August) arbeiten in Mittenwald Top-Stars der Klassikszene mit Talenten zusammen – sei es bei Konzerten, Workshops, Meisterkursen oder Vorträgen. „So etwas erlebt man nicht alle Tage“, gerät Jürgen Wiesneth, Verantwortlicher bei der Isartaler Tourismus-GmbH Alpenwelt Karwendel, regelrecht ins Schwärmen. „Solche Musiker bringen frischen Wind in die Klassikszene“ – und das in Mittenwald, der Wiege des deutschen Geigenbaus.
Hinter all dem stecken Li Wang und Sven Stucke, ein 29-jähriger Violinist aus Magdeburg, der Mittenwald seit klein auf kennt und irgendwie liebt. „Ich werde nie vergessen, wie überwältigt ich als Kind war, als ich vor dem Karwendelgebirge stand. Seither habe ich Mittenwald jeden Sommer besucht.“ An Stuckes Seite agiert Festival-Leiterin Xi Wang. „Es ist unser Ziel und unsere Mission, die klassische Musik durch Kreativität und Unternehmertum neu zu beleben, um die junge Generation an talentierten Musikern zu inspirieren.“ Das Karwendel-Music-Festival sei „auf einem guten Weg, die traditionelle Klassikszene in Mittenwald zu beleben und fest in der Musikszene zu verankern“. Das hören Tourismus-Schaffende gerne.
Zumal echte Größen wie Geiger Viktor Tretjakow anreisen. „Der füllt sonst die Carnegie-Hall in New York“, verdeutlicht Wiesneth. Zudem verleiht nicht nur der preisgekrönte Russe Mittenwald für 14 Tage internationales Flair. Denn die zehn Dozenten und 18 Studenten kommen aus den USA, aus China, Japan, Kasachstan und Italien. Deutsche sind übrigens auch dabei.
Christof Schnürer
New York Concert Review: KARWENDEL ARTISTS GALA CONCERT IN REVIEW
KARWENDEL ARTISTS GALA CONCERT
IN REVIEW
February 22, 2017
By Rorianne Schrade
Photo credit: Vicky Lee
If you haven’t heard of the Karwendel Music Festival (KMF) in Mittenwald, Germany, don’t feel embarrassed, as it only had its inaugural season in 2016; you may, however, want to learn the name, as it seems headed to become a fixture among music festivals. Founded by vibrant young violinist directors, Xi Wang and Sven Stucke, the festival, which takes place in the latter part of August, has already enjoyed an auspicious start. According to the program notes for their recent New York recital, they’ve presented seven concerts, plus workshops, masterclasses, lectures, and panel discussions, “showcasing 10 internationally acclaimed artists and 18 fellows representing seven countries and four continents.” Perhaps just as meaningfully, they’ve awarded a €20,000 French violin bow made by Claude Thomassin to an outstanding alumna to use free for a year.
Ms. Wang is a persuasive spokesperson for the KMF mission, and she introduced their program by expressing the founders’ and directors’ desire to “give back” and help younger musicians, putting resources at their disposal. “We’ve been there,” she explained. It was striking to hear these words from a musician who seems so young herself!
Youthful vibrancy characterized the entire evening. Opening with just the first movement of the ever popular Café Music (for piano trio) by Paul Schoenfeld, violinist director Xi Wang joined pianist and KMF faculty member Javor Bračić and guest cellist James Kim to show they know how to put the “festive” in “festival.” It was saucy and stylish, just as it should be.
Following in extreme contrast to this jovial opening, but equally au courant was a solo cello work by Gerald Resch (b. 1975) entitled Al Fresco, inspired by the music of Syria and the beginnings of the Arab Spring in 2011. KMF Alumnus, Konstantin Bruns, played this tour de force to the hilt. The piece is improvisatory in feel, starting with a lone desolate pizzicato, inflected tonally to evoke sounds of the oud, and becoming powerfully rhapsodic with extended cello techniques, bending of pitches, glissandi, percussive strikes of the fingerboard and elsewhere, as well as foot-stomping. All of this was easily within the artistic range and abilities of Mr. Bruns, a highly imaginative performer, who also relates well to his listeners. Sensing their rapt attention as he tuned prior to the performance, he paused and quipped, “that is just the tuning.”
More traditional virtuosity followed in the form of Pablo Sarasate’s Zigeunerweisen played by KMF alumna, Sarah Kuo with her excellent collaborator Javor Bračić. It was an engaging performance by an outstanding young violinist. She navigated the piece’s challenges with impressive ease.
Brahms’ Sonatensatz (Scherzo from the F.A.E. Sonata) followed, pairing up another excellent KMF alumna, violinist Rimma Benyumova, with Mr. Bračić. Ms. Benyumova plunged into the music with total immersion, and with just the intensity that the piece warrants.
After intermission we heard the Brahms Piano Quintet in F minor, Op. 34, bringing Mr. Stucke, Ms. Wang, Mr. Kim, and Mr. Bračić returning to the stage with excellent violist Liyuan Liu. On paper, the Brahms is the perfect second half to any program; on this occasion, though, to these ears, it could have been more cohesive. As a disclaimer, for this reviewer, it is one of those hypothetical “desert island” pieces, so a less than ecstatic reaction may be explained by an excessively high bar.
To analyze what one wants in such a work, one wants first a burnished collective sound. Admittedly, that can take years for a string quartet to achieve, but without it, even the great works become a mere alternation of thematic turns by four soloists rather than a unified expression from a single musical heart – that of Brahms, here. Brahms composed this magnificent work as an organic entity – and the work’s several incarnations (including one for two pianos) support this. One probably should not even be thinking “what an excellent violist” (as one did here) more than one should think, “that pianist has a great left hand thumb.”
One heard four fine string players who had clearly done their homework and sorted out their respective thematic entrances, but the entrances were showcased at times so prominently (abetted by the others’ receding) – that it reminded one of a tap dancer stepping out of an ensemble for the center stage moment.
Speaking of center stage, one did want more from the pianist, and having the lid on the half-stick was not ideal. Having heard this pianist before in a highly successful debut, one can safely say that there should have been no problem in his matching the quartet in power – so perhaps some group decision was at play. At any rate, the bass of the piano can pair so beautifully with the cellist in this piece, sometimes as a growl, sometimes as a throbbing pulse – and one wanted more of these qualities. Instead, the upper strings dominated, and some sections were strident rather than voluptuous or powerful. In matters of tempo as well, the strings seemed to take flight without regard for the fistfuls of notes in the piano part, which thus at times seemed glossed over in haste. The work is just as exciting –actually more so – if allowed time to build the surges, waves, and peaks with substance and intensity. There was indeed excitement in a virtuosic sense, but there could have been more.
It may be unfair to set such a high bar for what was probably an ad hoc collaboration, assuming the quintet may have suffered some of the last-minute travel-related personnel changes that Ms. Wang mentioned in her opening words. One could only guess which program selections were affected by the visa woes of the three absent performers from China, but the very stress of such matters in a way makes the entire evening seem miraculous.
The group is, all in all, to be congratulated for such an evening of variety and brilliance. The audience seemed to agree, and a final standing ovation earned a reprise of the Scherzo from the Brahms Quintet. Kudos to all for their concert – and also for such an important undertaking as the Karwendel Music Festival.
Source: http://nyconcertreview.com/reviews/karwendel-artists-gala-concert-in-review/
Münchner Merkur: Karwendel Music Festival schreit nach einer Wiederholung
Mittenwald - Es war ein Versuch - und der hat funktioniert. Und wie. Das erste Karwendel Music Festival war ein voller Erfolg. Mit einem krönenden Abschluss.
Ein Kracher jagte den nächsten. Mittenwald war im Musikhimmel. In sieben Konzerten hatten Stargeiger Sven Stucke als Künstlerischer Leiter und die Festival-Intendantin Xi Wang aus New York den Besuchern des Karwendel Music Festivals das musikalische Mittenwald des 21. Jahrhunderts vorgestellt. Der krönende Abschluss blieb nicht aus.
Zum Ende der Premieren-Veranstaltung trumpften die hochrangigen Dozenten des zweiwöchigen Workshops – unter anderem auch der Stargeiger und Leiter des russischen Staatskammerorchesters Viktor Tretjakov – mit ihrem profunden Können auf, ehe tags darauf 17 ausgesuchte [click to read more]
Karwendel Music Festival schreit nach einer Wiederholung
Wolfgang Kunz
24.08.2016
© kunz
Mittenwald - Es war ein Versuch - und der hat funktioniert. Und wie. Das erste Karwendel Music Festival war ein voller Erfolg. Mit einem krönenden Abschluss.
Ein Kracher jagte den nächsten. Mittenwald war im Musikhimmel. In sieben Konzerten hatten Stargeiger Sven Stucke als Künstlerischer Leiter und die Festival-Intendantin Xi Wang aus New York den Besuchern des Karwendel Music Festivals das musikalische Mittenwald des 21. Jahrhunderts vorgestellt. Der krönende Abschluss blieb nicht aus.
Zum Ende der Premieren-Veranstaltung trumpften die hochrangigen Dozenten des zweiwöchigen Workshops – unter anderem auch der Stargeiger und Leiter des russischen Staatskammerorchesters Viktor Tretjakov – mit ihrem profunden Können auf, ehe tags darauf 17 ausgesuchte Nachwuchsmusiker in der Kirche St. Peter und Paul zeigten, wie sie ihr Talent in diesem Workshop steigern konnten. Stucke, der aus Magdeburg stammt, zieht ein rundum positives Fazit. „Es waren zwei aufregende Wochen, in denen wir ein buntes Programm erarbeitet haben“, sagt er: „An unsere Schüler wurden vielfältige Anforderungen gestellt, die sie alle hervorragend gemeistert haben.“
Der erste Teil des 90-minütigen Konzertes wurde neben dem Streichorchester von zwei Quartetten und einem Soloauftritt gestaltet. Die erste Vierergruppe bot Musik des russischen Komponisten Alexander Borodin (1853 bis 1887), die zweite überzeugte mit dem „Streichquartett 4. Satz“ des Norwegers Edvard Grieg (1843 bis 1907). Viel Beifall heimste dann auch der Magdeburger Konstantin Bruns (23) ein, der auf seinem Cello mit viel Hingabe das „Konzert D-Dur 1. Satz“ von Joseph Haydn zur Aufführung brachte.
Im zweiten Teil trat Stucke selbst als Orchesterdirigent auf. Er nutzte mit dem Konzert „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi (1678 bis 1741) die Möglichkeit, vier ausgezeichnete Nachwuchs-Solistinnen vorzustellen. Den „Frühling“ trug die erst zwölfjährige Chinesin Jixuan Ren aus Peking vor, die als Förderpreisgewinnerin mit einen 20 000 Euro teuren Bogen ein Jahr lang spielen und bei Konzerten auftreten darf. In den „Sommer“ versetzte die Gäste die russische Geigerin Rimma Benyunova. Den „Herbst“ untermalte musikalisch die Chinesin Yutong Zhang und den „Winter“ Sarah Kuo aus der Schweiz.
„Das Experiment in Mittenwald hat geklappt“, betonte Stucke, der sich über die Unterstützung der Marktgemeinde mit Veranstaltungsleiter Jürgen Wiesneth freut. „Ab November gehen wir mit hier ausgesuchten Musiktalenten auf Tournee durch China, USA und Europa.“
Das Festival hat sich auf lange Sicht gelohnt, zum Beispiel im besten Fall für den Tourismus. „Durch viele private Sponsoren“, sagte Stucke, „konnten wir an unsere Schüler Stipendien im Wert von 8 000 Euro vergeben. Dieser Erfolg spricht sich weltweit herum und verlangt förmlich nach einer Wiederholung hier in Mittenwald.“
Münchner Merkur: Karwendel Music Festival: Initiator begeistert vom Verlauf
Mittenwald - "Sensationell" - mit diesem Wort beschreibt Star-Geiger und Initiator Sven Stucke den Verlauf des erstes Karwendel Music Festivals in Mittenwald. Teilnehmer aus sieben Nationen kamen zur Premiere.
Das Gelächter war groß, als Star-Geiger Sven Stucke gemeinsam mit drei Geigenbaustudenten aus China den Eisstock im Halbdunkel beäugten. Vorsichtig wurden einige Schwünge mit dem so fremden Sportgerät gewagt. Dann rumpelte der erste Stock über die Asphaltfläche am Mittenwalder Riedboden. Obwohl es lang und laut krachte, war die geschossene Länge eher bescheiden und begrenzte sich auf ein paar Meter. Dennoch gab es Applaus und Jubel, als sei soeben eine Olympia-Medaille gewonnen worden. Das Asphaltstockschießen war einer der Höhepunkte für die 29 Teilnehmer aus sieben Ländern bei der Karwendel Music Festival-Premiere im Isartal. [read more]
Karwendel Music Festival: Initiator begeistert vom Verlauf
Josef Hornsteiner
18.08.16
Leicht skeptisch schauen die Asiaten drein, die sich im Stockschießen versuchen. So oft werden sie noch keinen Eisstock in der Hand gehabt haben. © joho
Mittenwald - "Sensationell" - mit diesem Wort beschreibt Star-Geiger und Initiator Sven Stucke den Verlauf des erstes Karwendel Music Festivals in Mittenwald. Teilnehmer aus sieben Nationen kamen zur Premiere.
Das Gelächter war groß, als Star-Geiger Sven Stucke gemeinsam mit drei Geigenbaustudenten aus China den Eisstock im Halbdunkel beäugten. Vorsichtig wurden einige Schwünge mit dem so fremden Sportgerät gewagt. Dann rumpelte der erste Stock über die Asphaltfläche am Mittenwalder Riedboden. Obwohl es lang und laut krachte, war die geschossene Länge eher bescheiden und begrenzte sich auf ein paar Meter. Dennoch gab es Applaus und Jubel, als sei soeben eine Olympia-Medaille gewonnen worden. Das Asphaltstockschießen war einer der Höhepunkte für die 29 Teilnehmer aus sieben Ländern bei der Karwendel Music Festival-Premiere im Isartal.
Ausgerichtet wurde das Stockschießen von den Betreibern der „MM Ferienwohnungen“ in Mittenwald und den Vorstandsmitgliedern des Touristikvereins, Michael Liebl und Manfred Moritz. „Wir wollten den Teilnehmern etwas Bayerisches zeigen“, sagte Liebl. Und was würde da besser passen als Stockschießen? Die elf Dozenten und 18 Musik-Studenten aus China, Korea, USA, Russland sowie Australien nahmen das Angebot jedenfalls gerne an.
In einem ersten Fazit bezeichnet Star-Geiger Stucke das Karwendel Music Festival als „sensationell“ und schöpfte sich gleich einen ganzen Berg an Grillspezialitäten auf seinen Teller. Wobei: Viel zum Essen kommt er untertags nicht – es gibt alle Hände voll zu tun für den Initiator. Vier Privatstunden mit Dozenten, vier Kammermusikunterrichte, zahlreiche Meisterkurse sowie Studentenkonzerte und „Celebrity Concert Series“ wollen organisiert und veranstaltet werden. „Aber es läuft hervorragend“. Umso mehr freut es ihn, dass man sich hier im Vereinsheim des Mittenwalder Eisstockclubs zu solch’ einem geselligen Beisammensein treffen kann. Denn das sei für die Musiker wichtig für ihre Karriereplanung: „Die speziellen Gespräche mit Juroren internationaler Wettbewerbe sowie Vertretern weltweit agierender Musikagenturen sind augenöffnende Erlebnisse für alle Musiker“, sagt Stucke.
Dass sich zur Premiere des Festivals gleich 29 Teilnehmer einfanden, ist für den Organisator unfassbar und macht Hoffnung auf mehr: „Vielleicht etabliert sich das Festival hier in der Alpenwelt Karwendel fest.“ Dann würde das Isartal bald in berühmten Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York, der Esplanade Concert Hall in Singapur oder dem Sydney Opera House in Australien in aller Munde sein, blickt Stucke optimistisch in die Zukunft.
Auf einen Blick
Samstag, 20. August: Galakonzert um 20 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul Mittenwald; Große Namen wie Viktor Tretjakov, Natalia Likhopoi, Liyuan Liu, Leonid Gorokhov präsentieren eine Auswahl russischer Werke der klassischen Musik. Eintritt mit Gästekarte und Einheimische ermäßigt 8 Euro, Schüler/Studenten 8 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei, alle anderen Besucher 12 Euro
Sonntag, 21. August: Großes Abschlusskonzert um 11 Uhr in der Kuranlage Puit; Eintritt mit Gästekarte und Einheimische frei, alle anderen Besucher 5 Euro.
Münchner Merkur: Erstes Karwendel Music Festival steht bevor
Mittenwald - Mittenwald bekommt die Chance auf einen großen Knaller. Der Geiger Sven Stucke und die Musikagentin Xi Wang starten vom 8. bis 21. August das erste Karwendel Music Festival. Das Konzept klingt bestechend: Open-Air-Konzerte vor grandioser Kulisse und Arbeit mit potenziellen Stars. Der Geigenbauort ist dafür prädestiniert.
Sven Stucke, 28, preisgekrönt und international unterwegs, hat Mittenwald schon als Kind mit seinen Eltern kennen und lieben gelernt. „Ich werd' nie vergessen, wie überwältigt ich war, als ich zum ersten Mal vor dem Karwendelgebirge stand“, sagt der Magdeburger. Seither besucht er Mittenwald jeden Sommer. Die Idee zum Karwendel Music Festival wurde aber erst geboren, als er vor zwei Jahren der befreundeten Xi Wang das Isartal zeigte. Die arbeitet für eine der größten Künstleragenturen in New York und war sofort Feuer und Flamme. Mittenwald mit seiner jahrhundertealten Geigenbautradition sei genau der richtige Ort für ein Festival. [ read more]
Erstes Karwendel Music Festival steht bevor
Eva Stöckerl
04.August 2016
Mittenwald - Mittenwald bekommt die Chance auf einen großen Knaller. Der Geiger Sven Stucke und die Musikagentin Xi Wang starten vom 8. bis 21. August das erste Karwendel Music Festival. Das Konzept klingt bestechend: Open-Air-Konzerte vor grandioser Kulisse und Arbeit mit potenziellen Stars. Der Geigenbauort ist dafür prädestiniert.
Begeistert von dem neuen Festival: v.l. Adolf Hornsteiner, Sven Stucke, Sabrina Blandau und Dr. Michael Rapp.
Xi Wang
Generaldirektor
Viktor Tretjakov
Sven Stucke, 28, preisgekrönt und international unterwegs, hat Mittenwald schon als Kind mit seinen Eltern kennen und lieben gelernt. „Ich werd' nie vergessen, wie überwältigt ich war, als ich zum ersten Mal vor dem Karwendelgebirge stand“, sagt der Magdeburger. Seither besucht er Mittenwald jeden Sommer. Die Idee zum Karwendel Music Festival wurde aber erst geboren, als er vor zwei Jahren der befreundeten Xi Wang das Isartal zeigte. Die arbeitet für eine der größten Künstleragenturen in New York und war sofort Feuer und Flamme. Mittenwald mit seiner jahrhundertealten Geigenbautradition sei genau der richtige Ort für ein Festival.
Der Gedanke ließ die beiden nicht mehr los. „2015 haben wir uns alles hier genau angeschaut, die Konzertorte ausgesucht und Xi Wang hat das Grundkonzept entworfen“, erzählt Stucke. Beim Tourismusverbund Alpenwelt Karwendel rannte das Duo offene Türen ein. Als es den Touristikern sein Konzept vorstellte, erkannten die sofort das Potenzial eines solchen Ereignisses. Schon vor dem Auftakt meint Veranstaltungsleiter Jürgen Wiesneth: „Wir würden uns so eine Veranstaltung jährlich wünschen. Die Geige ist ja bei uns daheim. Mit dem Festival würde unsere Tradition nach außen getragen und internationales auch jüngeres Publikum zu uns bringen.“
Dem verbalen Zuspruch folgte gleich die praktische Unterstützung. Stucke und Wang, die als Künstlerischer Leiter und Festival-Intendantin das Projekt gemeinsam tragen, rühmen die Hilfsbereitschaft der Gemeinde. Im kommunikativen Bereich, bei der Vermittlung von Kontakten. Die „Alpenwelt Karwendel übernahm den Plakatdruck und wir können die Veranstaltungsorte der Gemeinde kostenlos nutzen“, sagt Stucke. Trotzdem tragen die beiden Veranstalter das finanzielle Risiko und haben auf eigene Kosten enorme Vorleistungen erbracht. Eine beachtliche Summe investierten sie in professionelle Webseiten und Online-Präsentation, insgesamt stecken ein großer Aufwand und eine Riesenorganistionsleistung hinter dem Pilotprojekt.
Das Konzept steht auf zwei Beinen. Einmal werden zehn gefeierte Künstler zwei Wochen lang mit Nachwuchsmusikern arbeiten. Sie geben Meisterklassen in Geige, Viola, Cello und Klavier. Dazu kommen Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen. „Wir haben unter den Bewerbern 22 Teilnehmer aus sieben Ländern und vier Kontinenten ausgewählt“, erklärt Stucke. Alle mussten sich via Videopräsentation vorstellen und Erfolge aufweisen können. „Da ist zum Beispiel eine zwölfjährige Chinesin dabei, die uns mit ihrem Spiel vom Hocker gerissen hat“, sagt Stucke, der selber schon mit elf Jahren sein Solo-Konzertdebüt gab. Er will es jungen Talenten ermöglichen, „ihren Werdegang in ruhiger Atmosphäre fortzusetzen, ohne verheizt zu werden“. Die besten Kursteilnehmer in Mittenwald sollen auf Konzerttourneen mitgehen oder von Agenten vermittelt werden.
Auf die zehn Dozenten ist Stucke stolz. Herausragend darunter der russische Star-Geiger Viktor Tretjakov, mit dem er bereits auf der Bühne stand. Er konzertiert weltweit mit den führenden Orchestern, lehrt in Moskau und Köln, leitete das russische Staatskammerorchester und wurde als „Verdienter Künstler des Volkes der UdSSR“ ausgezeichnet. Wie kann sich Stucke solche Künstler leisten? „Wir bieten ihnen gerade soviel Gage an, dass wir ihre Ehre nicht verletzen, und sie kommen uns entgegen“, erklärt er das Prinzip. Seine Vernetzung in der Kammermusikszene leitet da wertvolle Dienste. Ein Geschäft, das ist den Veranstaltern klar, kann dieses erste Festival gar nicht werden. Stucke: „PlusMinus-Null wäre gut.“
Das Programm
In sieben Konzerten stellt Sven Stucke den Besuchern des Karwendel Music Festivals das „musikalische Mittenwald des 21. Jahrhunderts vor“. Kammermusik erklingt am Mittwoch,10. und 17. August, um 15 Uhr im Geigenbaumuseum Mittenwald. Einzigartig wird das Sonnenuntergangs-Event am Donnerstag,11. August, an der Bergstation der Karwendelbahn. Ausgewählte Festivalteilnehmer geben am Samstag, 13. August, um 19 Uhr ein Meisterkonzert im Kurhaus Krün, am Sonntag, 14. August, um 15 Uhr im Kurpark-Pavillon Mittenwald und am Samstag, 20. August, um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mittenwald. Zum Abschluss spielen Orchester und Solisten am Sonntag, 21. August, um 11 Uhr im Kurpark Puit. Kartenvorverkauf: www.karwendelmusicfestival.com und Tourist-Info Mittenwald. Restkarten an der Abendkasse.
Eva Stöckerl
The Strad Magazine: "FOUNDING OF A DYNASTY"
"FOUNDING OF A DYNASTY" - The Strad magazine features the 300-year history of violin making in Mittenwald and the famous Klotz family.
Join us to be a part of Mittenwald this summer!!
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Münchner Merku: Star-Geiger plant Musik-Festival
Mittenwald - Die Pläne für ein „Karwendel Music Festival“, das in der Alpenwelt Karwendel etabliert werden soll, hat Star-Geiger Sven Stucke präsentiert. Das mehrwöchige Musikprogramm könnte den Geigenbau in der Region international noch berühmter werden lassen. [Read more]
Mittenwald - Die Pläne für ein „Karwendel Music Festival“, das in der Alpenwelt Karwendel etabliert werden soll, hat Star-Geiger Sven Stucke präsentiert. Das mehrwöchige Musikprogramm könnte den Geigenbau in der Region international noch berühmter werden lassen.
Sven Stucke (28) ist ein junger Mann, aber dennoch bereits eine Berühmtheit. Der Magdeburger war vier Jahre alt, als er zum ersten Mal mit seinen Eltern nach Mittenwald kam, um dort Urlaub zu machen. Hier kam er auch das erste Mal mit dem Instrument in Berührung, das ihm Jahre später zu einem Welterfolg verhelfen sollte – der Geige. Im Alter von elf Jahren gab er mit dem Kammerorchester des Telemann Konservatoriums Magdeburg sein Solo-Konzertdebüt. Er erhielt Unterricht in den Meisterklassen renommierter Lehrer und sammelt zahllose internationale Preise sowie Auszeichnungen und erhielt viele namhafte Stipendien. Seither konzertiert er regelmäßig als Solist in Europa, Nordamerika und Asien. Zudem trat er weltweit auf verschiedensten Festivals auf wie dem Gezeitenfestival, Rushmore Music Festival, dem Internationalen Musiksommer in Kiew oder der Chamber Music Society New York. [Read more]